
Herstellung von Heizgeräten, die tatsächlich im Badezimmer funktionieren können
Seien wir ehrlich: Badezimmer sind eine Qual für Elektronikgeräte. Mal ist es dort trocken wie in der Wüste, im nächsten Moment herrscht eine Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent – wie in einer Sauna. Das ist wirklich schlimm. Das eigentliche Problem ist nicht, dass das Heizgerät sofort kaputtgeht, sobald man es einschaltet. Vielmehr geht die Korrosion langsam voran: Feuchtigkeit dringt in die elektrischen Verbindungen ein, und über Wochen hinweg bildet sich Quarzschutz auf den Kontakten – bis schließlich der richtige Zeitpunkt kommt, um die Lampe zu zerstören.
Der Kampf gegen Feuchtigkeit und Hitze
Wenn man eine Infrarotlampe an die Decke des Badezimmers montiert, findet Wasserdampf jeden einzelnen Spalt. Das ist unaufhaltsam. Um das zu verhindern, testen wir die Lampen zunächst in unserem Labor. Wir stellen sie in Kammern mit hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit – für Hunderte von Stunden. Damit simulieren wir monatelange Nutzung unter Dusche – aber in viel kürzerer Zeit.
Wir achten auf drei wichtige Aspekte:
Erstens die Dichtungen. Wenn auch nur ein kleiner Teil der Feuchtigkeit in die Verbindung zwischen Quarz und Metall gelangt, kann das dazu führen, dass die Halogenlampe kaputtgeht.
Zweitens die Anschlüsse. Feuchtigkeit zerstört Metall durch Oxidation – dadurch entsteht Widerstand, wodurch die Anschlüsse überhitzen. Das ist natürlich nicht gut.
Drittens prüfen wir auf Lecks. Wir wollen sicherstellen, dass auch bei vollständiger Befeuchtung die Elektrizität genau dort bleibt, wo sie hingehört.
Der Kompromiss
Wir verwenden widerstandsfähige Beschichtungen sowie hochwertigen Quarz, um Korrosion zu verhindern. Doch es gibt immer einen Kompromiss: Dicke Beschichtungen und robuste Dichtungen können die Wärmeabgabe beeinflussen – oder dazu führen, dass die Lampe etwas länger braucht, um warm zu werden. Es handelt sich dabei um ein Gleichgewichtsproblem. Will man sofortige Wärme – oder lieber eine Lampe, die wirklich lange hält? Wir setzen auf Letzteres.
Warum das für Sie wichtig ist
Eine Lampe kann zwar an ihrem ersten Tag alle Qualitätsprüfungen bestehen – doch bereits nach einem Monat kann sie durch die Feuchtigkeit kaputtgehen. Durch das Durchlaufen eines beschleunigten Alterungsprozesses stellen wir sicher, dass die Verbindungen nicht beschädigt werden und das Glas nicht reißt, wenn die Temperatur schwankt. Dadurch können Sie die Lampe einfach installieren und anschließend vergessen. Keine nervigen Rückrufe, keine unzufriedenen Kunden – und auch keine notwendigen Austauschaktionen alle paar Monate.