
Einführung
Wir entwickeln maßgeschneiderte Infrarot-Trocknungsanlagen für Linien zur Herstellung von laminiertem Glas. Das eigentliche Ziel ist es, das Glas schnell und gleichmäßig zu trocknen – ohne dass dafür mehr Platz benötigt wird. Diese Anlagen können direkt in Ihre bestehenden Anlagen integriert werden; sie ersetzen die voluminösen Konvektionsöfen durch kompakte, hochintensive Heizelemente.
Technische Details
Diese Anlagen arbeiten mit 400 V – nicht mit dem üblichen 230 V. Warum? Weil wir einen hohen Stromstrom durch kurze, dichte Heizelemente leiten müssen. Dadurch entsteht eine schnelle Wärmeabgabe, und die Leistung bleibt konstant – auch wenn die Maschine ununterbrochen läuft. Zudem wird der Platzbedarf verringert, da die Heizleistung pro Fläche erhöht wird – nicht, weil weniger Energie verbraucht wird. Sie erhalten also dieselbe Trockenleistung, allerdings in einem viel kleineren Raum.
Materialien und Design
Im Inneren werden Kurzwellen-Infrarot-Halogenröhren verwendet, die über eine Quarzkapsel sowie eine reflektierende Schicht verfügen. Diese Schicht sorgt dafür, dass die Wärme genau dort wirkt, wo sie benötigt wird – direkt auf der Glasoberfläche. Dadurch wird Energie eingespart, und nahegelegene Bauteile sowie Sensoren werden geschützt. Der R7-Stecker ermöglicht ein einfaches Austauschen der Röhren – ohne Werkzeuge. Im Produktionsbetrieb bedeutet das weniger Stillstandszeiten bei der Ersetzung der Röhren sowie weniger Stellen mit erhöhter Temperatur durch instabile Verbindungen.
Anwendung und Vorteile
In Linien zur Herstellung von bedrucktem Glas muss der Tintenbinder schnell trocknen – ohne dass das Glas beschädigt wird. Kurzwellen-Infrarotstrahlung liefert Wärme, die tief in das Glas eindringt und so den Tintenbinder schnell trocknet, während die Glasoberfläche kontrolliert bleibt. Die gesamte Anlage ist als Ersatzmodul konzipiert – dadurch können bis zu 40 % des Platzbedarfs eingespart werden, ohne dass Transportbänder oder Anlagenaufbau geändert werden müssen. Es gibt jedoch einen Kompromiss: Hochintensive Infrarotstrahlung erfordert eine geeignete Kühlung sowie einen klaren Sichtweg zum Glas. Planen Sie daher bereits im Voraus den Luftstrom sowie die Abschirmung. Wenn die Anlage jedoch an die Geschwindigkeit der Produktionslinie sowie die Dicke des Glases angepasst wird, können Sie eine zuverlässige Trockenung sowie minimale Wartungsarbeiten erwarten.